
Was hilft mir psychisch bei dieser Erkrankung?
In meinem Fall hatte ich das Glück, ein Haus und eine Familie zu haben. Das lenkte ab.
Ich konnte genug Haushalts- und Gartenaufgaben erledigen und hatte so keine Zeit, den ganzen Tag über mein „Elend“ nachzudenken. Das half gut.
Der zweite Vorteil war dabei auch, dass man vor lauter Ablenkung nicht zum Trinken verleitet wurde, da die maximale Trinkmenge gerade einmal etwa 1Liter pro Tag beträgt. Wenn ich noch Ausscheidung gehabt hätte, wäre die dann dann rechnerisch noch dazu gekommen. Mehr dazu unter Ernährung – alles ist anders.
Und wer ein Haustier hat, ist echt im Vorteil. Wir hatten einen Hund. Der war mein Psychotherapeut und Physiotherapeut in einem, da ich mit ihm jeden Tag und bei jedem Wetter 3x an die Luft musste.
Das half unheimlich! Man war viel ausgeglichener und er tat einfach gut.
